Gottesdienste/Corona

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Präsenz

Informationen zu Hygieneregeln

Inhalt

  • Gottesdienste
  • Kurzform
  • Langform (bzgl. Gemeindeleben) mit Erläuterungen
  • Bestimmungen für die Jugendarbeit (Bayrischer Jugendring)

GOTTESDIENSTE

Im Blick auf unsere Gottesdienste …

ändert sich lt. der 13. Infektionschutzmaßnahmenverordnung der Landesregierung Bayern vom 5.6.2021 https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-384/  nicht viel. Die Änderungen sind unten in grau angegeben.

Dafür haben sich einige Lockerungen im Kinder- und Jugendbereich ergeben, die man hier nachlesen kann: https://www.gjw-bayern.de/material-fotos/corona/

Was für Indoor-Gottesdienste bei einer Inzidenz 0-50 gilt …

  • die Anmelde- und Anzeigepflicht einer Gottesdienstdurchführung beim Ordnungsamt entfällt
  • Genesene, Geteste und Geimpfte aus nicht dem gleichen Haussstand müssen weiterhin einen Abstand von 1,5 m einhalten
  • Handdesinfektion beim Eintritt
  • FFP 2 Masken sind Pflicht
  • Gesang mit Maske ist erlaubt
  • Es wird weiterhin gelüftet

 

Weitere wichtige Bestimmiungen und Lockerungen des Gemeindelebens, inklusive der Jugendarbeit (!) hier mit den entsprechenden Quellenangaben:

 

Corona-Hygiene-Regeln seit 7. Juni 2021

Quelle: GJW-Bayern

https://www.gjw-bayern.de/material-fotos/corona/.

KURZFORM der Veränderungen der 13. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

(Langform weiter unten, es ist sinnvoll auch die Langversion zu lesen!)

  • Kontaktbeschränkung für den privaten Raum:
    • Inzidenz 0-50: 10 Personen aus 10 Haushalten zzgl. Genese/Geimpfte
    • Inzidenz 50-100: 10 Personen aus maximal 3 Haushalten zzgl. Genese/Geimpfte
  • Öffentliche und private Veranstaltungen aus besonderem Anlass mit begrenztem und geladenem TN-Kreis (Geburtstage, Taufen, Beerdigungen, Vereinssitzungen usw.):
    • Inzidenz 0-50:
      • Draußen 100 Personen (bei PRIVATEN Veranstaltungen zzgl. Genese/Geimpfte)
      • Drinnen: 50 Personen (bei PRIVATEN Veranstaltungen zzgl. Genese/Geimpfte)
    • Inzidenz 50-100:
      • Draußen 50 getestete Personen (bei PRIVATEN Veranstaltungen zzgl. Genese/Geimpfte)
      • Drinnen: 25 getestete Personen (bei PRIVATEN Veranstaltungen zzgl. Genese/Geimpfte)
  • Kulturveranstaltungen mit fester Bestuhlung
    • Inzidenz 0-50: Innen nach Platzanzahl (Mindestabstand!), außen 500 Personen
    • Inzidenz 50-100: wie oben nur mit Test
    • Inzidenz ab 100: Keine Kulturveranstaltungen
  • Gottesdienste
    • Gesang erlaubt bei Inzidenz unter 100, Outdoor ohne Maske
    • Keine Anzeige bzw. Anmeldepflicht mehr
    • Berechnung der Höchstteilnehmerzahl Einzelpersonenverteilung (siehe unten)
  • Außerschulische Bildung 
    Maskenpflicht am Platz entfällt, wenn Mindestabstand eingehalten werden kann

 

LANGFORM: Ausgewählte Abschnitte und Erläuterungen

Die Erläuterungen sind von Marc Dittberner für das GJW erstellt worden und beleuchten die für Gemeinden relevanten Bereiche. Alle Erläuterungen sind nur allgemeiner Natur, bei konkreten Situationen solle im Zweifelsfall beim örtlichen Gesundheitsamt angefragt werden. 

 

Anwendungsbereich der 13. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

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Verordnungstext:

„§ 1 Anwendungsbereich […]

(1) Diese Verordnung findet grundsätzlich nur in Landkreisen und kreisfreien Städten Anwendung, in denen die nach § 28a Abs. 3 Satz 12 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) bestimmte Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) den Wert von 100 nicht überschreitet. In den Gebieten mit höherer 7-Tage-Inzidenz gelten ihre Regelungen nur, soweit in der jeweiligen Regelung auf diese Bestimmung verwiesen wird. § 28b IfSG bleibt unberührt.“
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Erläuterung:

Die Verordnung findet also nur für Kommunen mit einer Inzidenz unter 100 Anwendung, wenn in den einzelnen Regelungen nicht explizit auf § 1 Absatz 1 verwiesen wird!
Gottesdienste können auch bei einer Inzidenz über 100 stattfinden, alle anderen Veranstaltungen im Gemeindekontext in der Regel nur bei einer Inzidenz unter 100.

 

 

Abstandsgebot und Lüften

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Verordnungstext:

„§ 2 Abstand, Hygiene, Lüften

Jeder wird angehalten, wo immer möglich, zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und auf ausreichende Handhygiene zu achten.

In geschlossenen Räumlichkeiten ist auf ausreichende Belüftung zu achten.“
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Erläuterung:

Bei allen Begegnungen sollte also darauf geachtet werden, dass ein Abstand von 1,5 Meter eingehalten wird. Ausnahmen sollten nur dort gemacht werden, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann und Mundschutz getragen wird. Das können Begegnungen in Fluren sein, aber auch Kollekte einsammeln, Material austeilen, Gespräche mit Schwerhörigen, Taufen usw. 

Das bedeutet aber nicht, dass der Mindestabstand grundsätzlich unterschritten werden darf, wenn eine Maske getragen wird. Bei Gesprächen nach dem Gottesdienst, Interviews auf der Bühne und anderen Begegnungen wo ein Mindestabstand möglich ist, ist dieser auch mit Maske einzuhalten. 

Zudem empfiehlt es sich nach Möglichkeit grundsätzlich von Beginn bis Ende der Veranstaltung alle Fenster zu öffnen, so dass eine ausreichende Belüftung vorhanden ist.

 

 

Maskenpflicht

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Verordnungstext:

„§ 3 Maskenpflicht

(1) Soweit in dieser Verordnung Maskenpflicht vorgesehen ist, gilt:

  1. Es ist eine medizinische Gesichtsmaske oder eine Mund-Nasen-Bedeckung (Maske) zu tragen.
  2. Kinder sind bis zum sechsten Geburtstag von der Tragepflicht befreit.
  3. Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Maskenpflicht befreit, solange dies vor Ort sofort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachgewiesen werden kann, das den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und konkrete Angaben darüber enthalten muss, warum die betroffene Person von der Tragepflicht befreit ist.[…]

(2) Soweit in dieser Verordnung FFP2-Maskenpflicht vorgesehen ist, gilt Abs. 1 mit folgenden Maßgaben entsprechend:

  1. Es ist eine FFP2-Maske oder eine Maske mit mindestens gleichwertigem genormten Standard zu tragen.
  2. Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und dem 16. Geburtstag müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen.“

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Erläuterung:

Wenn die Verordnung von Maskenpflicht spricht gilt somit:

  • Kleinkinder (0-5 Jahre): Keine Maske
  • Kinder/Teens (6-15 Jahre): Medizinische Maske
  • Alle ab 16 Jahren: Medizinische Maske – es sei denn es ist explizit FFP2 Maske genannt (z.B. Gottesdienst)

 

 

Kontaktbeschränkung

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Verordnungstext:

„§ 6 Allgemeine Kontaktbeschränkung

(1) Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet

  1. 1.in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen zweier weiterer Hausstände, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen nicht überschritten wird,
  2. 2.in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 50 nicht überschritten wird, in Gruppen von bis zu zehn Personen.

Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Zusammenkünfte, die ausschließlich zwischen den Angehörigen desselben Hausstands, ausschließlich zwischen Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern oder ausschließlich in Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts stattfinden, bleiben unberührt.

(2) Für geimpfte und genesene Personen gelten die Bestimmungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung entsprechend.

(3) Abs. 1 gilt nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.“
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Erläuterung:

Kontaktbeschränkung für den Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen/Grundstücken:

  • Inzidenz 0-50: 10 Personen aus 10 Haushalten zzgl. Genese/Geimpfte sowie Kinder 0-13 Jahre 
  • Inzidenz 50-100: 10 Personen aus maximal 3 Haushalten zzgl. Genese/Geimpfte sowie Kinder 0-13 Jahre

 

 

Öffentliche und private Veranstaltungen, Feiern

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Verordnungstext:

„§ 7 Öffentliche und private Veranstaltungen, Feiern

(1) 1Öffentliche Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis sind

  1. in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 bis zu 25 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 50 Personen unter freiem Himmel und
  2. in Landkreisen und kreisfreien Städten, die eine 7-Tage-Inzidenz von 50 nicht überschreiten, bis zu 50 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 100 Personen unter freiem Himmel

jeweils einschließlich geimpfter oder genesener Personen zulässig. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 müssen die Teilnehmer über einen Testnachweis nach Maßgabe von § 4 verfügen.

(2) Für private Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an begrenzten und geladenen Personenkreis wie Geburtstags-, Hochzeits- oder Tauffeiern und Vereinssitzungen gilt Abs. 1 entsprechend mit der Maßgabe, dass sich die genannten Personengrenzen nach § 8 Abs. 2 SchAusnahmV zuzüglich geimpfter oder genesener Personen verstehen.

(3) Im Übrigen sind Veranstaltungen, Versammlungen […], Ansammlungen sowie öffentliche Festivitäten landesweit untersagt.

(4) Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist untersagt.“
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Erläuterung:

  • Dieser Paragraph erlaubt nur Veranstaltungen aus einem besonderen Anlass einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis! Alle anderen Veranstaltungen sind untersagt!
    Konkret bedeutet das, dass bei einem öffentlichen Taufgottesdienst nicht pauschal alle Gottesdienstbesucher zur Feier danach eingeladen werden können. Es müsste bereits vor dem Gottesdienst klar sein wer zur Feier geladen wurde und wer kommt. 
    Auch ein allgemeines Gemeindefest würde vermutlich nicht unter diese Regelung fallen, ein 15-jähriges Gemeindejubiläum zu den alle Personen aus dem Gemeindeverzeichnis eingeladen sind wäre aber möglich. 
    Auch Mitgliederversammlungen (evtl. mit Anmeldung) können nach dieser Regelung wieder abgehalten werden. 
  • Die Veranstaltungen dürfen nicht auf öffentlichen Plätzen stattfinden (die Feier nach der Taufe am See ist also nicht erlaubt)
  • Personenanzahl 
    • Inzidenz 0-50:
      • Draußen 100 Personen
      • Drinnen: 50 Personen 
      • Inzidenz 50-100 (Testpflicht!):
        • Draußen: 50 Personen
        • Drinnen: 25 Personen 
      • Inzidenz über 100 – keine Veranstaltung möglich
    • Hinweis zur Personenanzahl 
      • Bei öffentlichen Veranstaltungen incl. Genesene/Geimpfte
      • Bei privaten Veranstaltungen zzgl. Genesene/Geimpfte

 

 

Gottesdienste
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Verordnungstext

„§ 8 Gottesdienste, Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften

Öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind in allen Gebieten nach § 1 Abs. 1 Satz 1 und 2 unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  1. In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.
  2. Zu nicht geimpften oder nicht genesenen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, ist ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren.
  3. Für die Besucher gilt nur in geschlossenen Räumen FFP2-Maskenpflicht.
  4. In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten wird, ist Gemeindegesang untersagt.
  5. Es besteht ein Infektionsschutzkonzept für Gottesdienste oder Zusammenkünfte, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus möglichen Infektionsgefahren minimiert; das Infektionsschutzkonzept ist auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  6. Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften, die den Charakter von Großveranstaltungen erreichen, sind untersagt.“

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Erläuterung:

Gottesdienste (Erwachsenengottesdienste, Kindergottesdienste, Jugendgottesdienste) sind somit weiterhin möglich, wenn der Mindestabstand gewahrt wird (Ausnahmen für Genesene & Geimpfte).

Die Höchstteilnehmerzahl eines Gottesdienstraums berechnet sich so, dass berechnet werden muss, wie viele EINZELPERSONEN (incl. Genesener/Geimpfter) MIT ABSTAND untergebracht werden können. Das heißt die Höchteilnehmerzahl definiert sich von einer theoretischen Anzahl von Einzelpersonen. Praktisch könnten evtl. mehr Leute untergebracht werden, da Leute in Hausständen zusammen sitzen können sowie Geimpfte untereinander keinen Abstand halten müssen. Das hat aber leider keine Relevanz, da die Höchstteilnehmerzahl die eingelassen werden darf nicht überschritten werden darf.

Vollständig Geimpfte/Genesene müssen im Gottesdienst untereinander keinen Abstand mehr einhalten. Zu Ungeimpften muss aber immer ein Abstand von 1,5 m gehalten werden, auch von Geimpften zu Ungeimpften. Es können als auch Geimpfte ohne Abstand gesetzt werden (nicht aber neben einem Ungeimpften der nicht zum eigenen Hausstand).
Trotzdem darf die Höchstteilnehmerzahl nicht überschritten werden. 

Hinweis: Die obige Auslegung der Höchstteilnehmerzahl ist aus § 8 1. + 2. zu entnehmen und wurde auch von der Landeshauptstadt München so bestätigt. 

Ob es sich hierbei nur um Teilnehmer handelt oder Teilnehmer + Mitarbeiter wurde nicht abgeklärt, ich denke aber, dass durchaus die zweite Variante möglich sein sollte, da explizit Höchstteilnehmerzahl und nicht Personenanzahl dort steht. 

Für Besucher gilt eine grundsätzliche FFP2-Maskenpflicht (auch am Platz). Da die Verordnung explizit Besucher schreibt, gilt diese Maskenpflicht nicht für Mitwirkende auf der Bühne. Bei Open-Air-Gottesdiensten entfällt die Maskenpflicht. 

Hinweis: Kinder bis 5 Jahren sind von der Masken-Tragepflicht ausgenommen, Kinder von 6-15 Jahre müssen nur eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. 

Gemeindegesang ist bei einer Inzidenz von unter 100 erlaubt. 

Die in der letzten Verordnung eingeführte Pflicht zur Anzeige des Gottesdienstes ist nicht mehr notwendig!

 

Müssen die Kontaktdaten der BesucherInnen aufgenommen werden?
Die Infektionsschutzverordnung verpflichtet Gemeinden nicht die Kontaktdaten der BesucherInnen zu erfassen. 

 

 

Außerschulische Bildung (z.B. Jugendarbeit, Bibelstunden, Alpha-Kurse usw.)

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Verordnungstext

„§ 20 Außerschulische Bildung, Musikschulen, Fahrschulen

(1) Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind in Präsenzform zulässig, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist. Es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen. […]“
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Erläuterung:

Angebote der außerschulischen Bildung sind in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 100 Angebote erlaubt, wenn Mindestabstände eingehalten werden können. Sollten die Mindestabstände nicht eingehalten werden können (was die Ausnahme sein sollte), z.B. in Fluren, müssen Masken getragen werden.

Am Platz müssen keine Masken mehr getragen werden, wenn der Abstand eingehalten wird.

Zur außerschulischen Bildung gehören Bibelstunden, Alpha-Kurse, Gemeindeunterricht/Biblischer Unterricht/Konfirmandenunterricht, Jugendgruppen, Teenygruppen usw. Der Bayerische Jugendring nennt auch Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Jugendzentren mit pädagogischer Begleitung als Beispiel der außerschulischen Bildung (Quelle: https://www.bjr.de/service/umgang-mit-corona-virus-sars-cov-2.html). Der Begriff der außerschulischen Bildung ist also relativ weit gefasst. 

Der BJR hat in Rücksprache mit dem Staatsministerium zudem folgende Hinweise erstellt, die für den Bereich der Kinder- und Jugendarbeit gilt. 

„Was gilt  in der Jugendarbeit bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100?

Wenn die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis bzw. in der kreisfreien Stadt zwischen 50 und 100 liegt, dann gilt für die Jugendarbeit Folgendes:

    • Für alle Angebote der Jugendarbeit gilt grundsätzlich § 22 Abs. 2 S. 1 und Abs. 1 der 13. BayIfSMV: Danach sind Angebote der Jugendarbeit in Präsenz zulässig, wenn ein Schutz- und Hygienekonzept vorgehalten wird und zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt ist. Kann der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, muss eine Maske getragen werden. Die Maskenpflicht am Platz ist entfallen. Es gibt grundsätzlich keine Personenbegrenzung und keine Testpflicht.
    • Entsprechend den Vorgaben für Gastronomie und Übernachtungen gilt auch im Rahmen von § 22 der 13. BayIfSMV unter der Voraussetzung der Kontaktverfolgung die Kleingruppenregelung: Im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkungen nach § 6 Abs. 1 der 13. BayIfSMV können Kleingruppen (bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100: maximal 10 Personen aus drei Haushalten) gebildet werden. Innerhalb der Kleingruppe gilt grundsätzlich keine Masken- und Abstandspflicht, sondern nur eine Abstandsempfehlung. Die Personen aus einer Kleingruppe müssen aber zu Personen außerhalb der Kleingruppe den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten bzw. eine Maske tragen, wenn der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Die Kleingruppen sollten während des Angebots nicht gemischt werden. Analog zu § 15 Abs. 1 Nr. 6 und § 16 Nr. 7 der 13. BayIfSMV müssen aber im Falle der Kleingruppenbildung die Kontaktdaten erhoben werden. Ohne Kontaktverfolgung bleibt es bei der Abstands- und Maskenpflicht zwischen allen Personen.
    • Bei Angeboten mit Verpflegung gilt zusätzlich § 15 der 13. BayIfSMV und das Hygienekonzept Gastronomie. Der Mindestabstand von 1,5 Metern am Tisch gilt hier auch nur zwischen den Personen, welche nicht dem in § 6 Abs. 1 der 13. BayIfSMV genannten Personenkreis (bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100: maximal 10 Personen aus drei Haushalten) angehören – das heißt: Die Kleingruppen können zusammensitzen. Zusätzlich dazu ist bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 insbesondere die Testpflicht nach § 15 Abs. 1 Nr. 3 der 13. BayIfSMV zu beachten.
    • Bei Angeboten mit Übernachtung gilt zusätzlich § 16 der 13. BayIfSMV und das Hygienekonzept Beherbergung. Die Teilnehmenden können im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkungen nach § 6 der 13. BayIfSMV (bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100: maximal 10 Personen aus drei Haushalten) gemeinsam in einem Zimmer, Zelt, o. Ä. untergerbacht werden – das heißt: Auch hier können die Kleingruppen zusammenbleiben. Zusätzlich dazu ist insbesondere die Testpflicht nach § 16 Nr. 1 und 2 der 13. BayIfSMV zu beachten.
    • Bei sportlichen Angeboten gilt zusätzlich § 12 der 13. BayIfSMV und das Hygienekonzept Sport. Danach ist kontakfreier Sport bei einer 7-Inzidenz zwischen 50 und 100 ohne Testnachweis nur in Gruppen von 10 Personen oder unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahre möglich. Mit Testnachweis ist hingegen jede Art von Sport (drinnen und draußen) ohne Personenbegrenzung möglich. Das bedeutet auch, dass man in diesem Rahmen die oben beschriebenen Kleingruppen auflösen kann (z. B. für Mannschaftsspiele).

Was gilt bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 in der Jugendarbeit?

Wenn die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis bzw. in der kreisfreien Stadt unter 50 liegt, dann gilt für die Jugendarbeit abweichend zu den Regelungen für eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 Folgendes:

    • Kleingruppen ohne Abstands- und Maskenpflicht (siehe oben beschriebene Kleingruppenregelung) können sich aus 10 Personen aus beliebig vielen (also alle aus unterschiedlichen) Haushalten bilden.
    • Bei Verpflegung und Beherbergung können auch 10 Personen aus beliebig vielen (also alle aus unterschiedlichen) Haushalten zusammensitzen bzw. in einem Zimmer, Zelt, o. Ä. übernachten. Zudem entfällt die Testpflicht bei der Verpflegung ganz. Bei Übernachtungen muss nur noch bei der Ankunft ein Negativtest (bzw. Nachweis für Geimpfte und Genesene) vorgelegt werden.
    • Bei sportlichen Angeboten ist auch ohne Test jede Art von Sport (drinnen und draußen) ohne Personenbegrenzung möglich (§ 12 Abs. 1 Nr. 2 der 13. BayIfSMV).“

Quelle: https://www.bjr.de/service/umgang-mit-corona-virus-sars-cov-2.html 

 

Auf der Seite des BJR gibt es sehr viele Antworten auf verschiedene Fragen was erlaubt ist. Diese Seite ist empfehlenswert zu lesen: https://www.bjr.de/service/umgang-mit-corona-virus-sars-cov-2.html –> Die FaQs stehen im unteren Teil der Seite!

Der BJR hat zudem hilfreiche Informationen sowie Empfehlungen zur Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts veröffentlicht.  

 

 

 

Spielgruppen

Verordnungstext 
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  • 19 Tagesbetreuungsangebote
    (1) Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder ist unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

 

  1. In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50[Anmerkung Marc Dittberner: Ab 21. Juni 100] und 165 liegt, können die Einrichtungen nur öffnen, sofern die Betreuung in festen Gruppen erfolgt (eingeschränkter Regelbetrieb); dies gilt auch in den bezeichneten Gebieten nach § 1 Abs. 1 Satz 2; weitergehende Beschränkungen nach § 28b Abs. 3 IfSG für Gebiete mit einer 7-Tage-Inzidenz über 165 bleiben unberührt.
  2. In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 50 [Anmerkung Marc Dittberner: Ab 21. Juni 100]nicht überschritten wird, können die Einrichtungen öffnen.[…]“

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Spielgruppen dürfen also je nach Inzidenz wieder öffnen.

    • Unter 50 (ab 21. Juni Inzidenz 100): Keine Einschränkung
    • 50-165 (ab 21. Juni Inzidenz 100): Feste Gruppen 

 

Kultur

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Verordnungstext

  • 25 Kultur

(1) Kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos und sonst dafür geeigneten Örtlichkeiten sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

      1. In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.
      2. Unter freiem Himmel sind höchstens 500 Besucher einschließlich geimpfter und genesener Personen mit festen Sitzplätzen zugelassen.
      3. Im gesamten Veranstaltungsbereich ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.
      4. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 müssen die Besucher einen Testnachweis nach Maßgabe von § 4 vorlegen.
      5. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen; für den Betrieb von Kinos ist das Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Digitales und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts zu erstellen.
      6. Der Veranstalter hat die Kontaktdaten der Besucher nach Maßgabe von § 2 zu erheben.
        […]“

 

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Erläuterung:

Gemeindehäuser sollten als geeignete Örtlichkeiten für Kulturveranstaltungen (z.B. Konzerte) angesehen werden. Nach den obigen Maßgaben (Kontaktdatenerhebung, Mindestabstand, Testnachweis Inzidenz 50-100, Hygienekonzept auf Grundlage des Rahmenkonzeptes) können also Kulturveranstaltungen bei einer Inzidenz unter 100 stattfinden. 

 

 

 

Wird für Veranstaltungen ein Hygienekonzept benötigt?

Ja, dieses ist zwingend notwendig. Am sinnvollsten ist es ein Hygienekonzept für die gesamte Gemeindearbeit zu erstellen. Das Hygienekonzept muss in Schriftform (also ausgedruckt) vorliegen und muss den Sicherheitsbehörden/Kreisverwaltungsreferat auf Anfrage vorgelegt werden muss. Ihr müsst das Konzept also nicht zur Genehmigung einreichen.

Hinweise können die Empfehlungen des BJRs geben. 
Zudem hat die Staatsregierung ein Checkliste zur Erstellung eines Schutz und Hygienekonzeptes herausgegeben. 

 

Hinweis zum Impfen

Laut Impfordnung ist festgelegt, dass alle Personen die im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind zur Impfgruppe drei gehören. Dazu gehören laut der Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung sowohl Hauptamtliche wie auch Ehrenamtliche in diesem Bereich.

In Bayern haben schon alle Kreise und Städte angefangen Menschen der Prio 3 zu impfen.

Alle Gemeinden mit KdöR-Status (z.B. Baptisten, FeG) sind laut § 75 Absatz 3 SGB VIII anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Auch Gemeinden ohne Körperschaftsrechte können ihre MitarbeiterInnen informieren, da jegliche Kinder- und Jugendarbeit unter dem §11 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes fällt.
Eure Mitarbeitenden benötigen lediglich eine Bescheinigung, dass sie bei euch im Kinder- und Jugendbereich mitarbeiten. Diese könnte wir folgt lauten:

Hiermit bestätigen wir, dass Maxi Mustermann ehrenamtlicher Mitarbeiter in unsere Kinder- und Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) ist. Unsere Kirchengemeinde ist nach §75 Absatz 3 anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

Solltet ihr in einem Stadt/Kreisjugendring Mitglied sein empfehle ich folgenden weiteren Satz: Zudem sind wir Mitglied im Stadt/Kreisjugendring Musterhausen.

 

UGENDARBEIT

Corona-Hygiene-Regeln in der Jugendarbeit

Quelle: Bayrischer Jungendring in Absprache mit dem Staatsministerium

Link: https://www.bjr.de/service/umgang-mit-corona-virus-sars-cov-2.html

 

„Die folgenden Hinweise sind auf dem Stand der 13. BayIfSMV vom 5. Juni 2021 und wurden nach Rücksprache mit dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales erstellt.

Allgemeines:

  • Die folgenden Erläuterungen beschreiben nur den Rahmen, innerhalb dessen die Träger von Angeboten der Jugendarbeit ihre Angebote und ihr individuelles Schutz- und Hygienekonzept ausgestalten können. Es bleibt den Trägern unbenommen, weitergehende Hygienemaßnahmen (z. B. kleinere Gruppen als maximal zulässig oder freiwillige Tests) zu ergreifen.
  • Für die maßgebliche 7-Tage-Inzidenz gilt § 1 Abs. 2 der 13. BayIfSMV. Danach muss der maßgebliche Schwellenwert drei Tage überschritten bzw. fünf Tage unterschritten werden. Maßgeblich sind die vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Zahlen.
  • Die noch in der 12. BayIfSMV vorgesehenen lokalen Öffnungsschritte durch Allgemeinverfügungen (§ 27 der der 12. BayIfSMV) sind zur Vereinfachung entfallen, sodass sich alle maßgeblichen Regelungen wieder in der 13. BayIfSMV finden.
  • Die folgenden Hinweise fassen die wichtigsten Regelungen zusammen. Es ist aber für Details unabdingbar, dass die zitierten und damit auch relevanten §§ der 13. BayIfSMV sowie die entsprechenden Hygienekonzepte zusätzlich nachgelesen werden.

Was gilt bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100?

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 gelten grundsätzlich die Regelungen des § 28b IfSG (sog. Bundesnotbremse). Der Einfachheit halber gibt es keine landesrechtlichen Verschärfungen mehr, sodass grundsätzlich bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 die Regelungen der sog. Bundesnotbremse nach § 28b IfSG und unter 100 die landesrechtlichen Regelungen nach der 13. BayIfSMV gelten.

Was gilt bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100?

Wenn die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis bzw. in der kreisfreien Stadt zwischen 50 und 100 liegt, dann gilt für die Jugendarbeit Folgendes:

  • Für alle Angebote der Jugendarbeit gilt grundsätzlich § 22 Abs. 2 S. 1 und Abs. 1 der 13. BayIfSMV: Danach sind Angebote der Jugendarbeit in Präsenz zulässig, wenn ein Schutz- und Hygienekonzept vorgehalten wird und zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt ist. Kann der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, muss eine Maske getragen werden. Die Maskenpflicht am Platz ist entfallen. Es gibt grundsätzlich keine Personenbegrenzung und keine Testpflicht.
  • Entsprechend den Vorgaben für Gastronomie und Übernachtungen gilt auch im Rahmen von § 22 der 13. BayIfSMV unter der Voraussetzung der Kontaktverfolgung die Kleingruppenregelung: Im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkungen nach § 6 Abs. 1 der 13. BayIfSMV können Kleingruppen (bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100: maximal 10 Personen aus drei Haushalten) gebildet werden. Innerhalb der Kleingruppe gilt grundsätzlich keine Masken- und Abstandspflicht, sondern nur eine Abstandsempfehlung. Die Personen aus einer Kleingruppe müssen aber zu Personen außerhalb der Kleingruppe den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten bzw. eine Maske tragen, wenn der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Die Kleingruppen sollten während des Angebots nicht gemischt werden. Analog zu § 15 Abs. 1 Nr. 6 und § 16 Nr. 7 der 13. BayIfSMV müssen aber im Falle der Kleingruppenbildung die Kontaktdaten erhoben werden. Ohne Kontaktverfolgung bleibt es bei der Abstands- und Maskenpflicht zwischen allen Personen.
  • Bei Angeboten mit Verpflegung gilt zusätzlich § 15 der 13. BayIfSMV und das Hygienekonzept Gastronomie. Der Mindestabstand von 1,5 Metern am Tisch gilt hier auch nur zwischen den Personen, welche nicht dem in § 6 Abs. 1 der 13. BayIfSMV genannten Personenkreis (bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100: maximal 10 Personen aus drei Haushalten) angehören – das heißt: Die Kleingruppen können zusammensitzen. Zusätzlich dazu ist bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 insbesondere die Testpflicht nach § 15 Abs. 1 Nr. 3 der 13. BayIfSMV zu beachten.
  • Bei Angeboten mit Übernachtung gilt zusätzlich § 16 der 13. BayIfSMV und das Hygienekonzept Beherbergung. Die Teilnehmenden können im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkungen nach § 6 der 13. BayIfSMV (bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100: maximal 10 Personen aus drei Haushalten) gemeinsam in einem Zimmer, Zelt, o. Ä. untergerbacht werden – das heißt: Auch hier können die Kleingruppen zusammenbleiben. Zusätzlich dazu ist insbesondere die Testpflicht nach § 16 Nr. 1 und 2 der 13. BayIfSMV zu beachten.
  • Bei sportlichen Angeboten gilt zusätzlich § 12 der 13. BayIfSMV und das Hygienekonzept Sport. Danach ist kontakfreier Sport bei einer 7-Inzidenz zwischen 50 und 100 ohne Testnachweis nur in Gruppen von 10 Personen oder unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahre möglich. Mit Testnachweis ist hingegen jede Art von Sport (drinnen und draußen) ohne Personenbegrenzung möglich. Das bedeutet auch, dass man in diesem Rahmen die oben beschriebenen Kleingruppen auflösen kann (z. B. für Mannschaftsspiele).

Was gilt bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50?

Wenn die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis bzw. in der kreisfreien Stadt unter 50 liegt, dann gilt für die Jugendarbeit abweichend zu den Regelungen für eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 Folgendes:

  • Kleingruppen ohne Abstands- und Maskenpflicht (siehe oben beschriebene Kleingruppenregelung) können sich aus 10 Personen aus beliebig vielen (also alle aus unterschiedlichen) Haushalten bilden.
  • Bei Verpflegung und Beherbergung können auch 10 Personen aus beliebig vielen (also alle aus unterschiedlichen) Haushalten zusammensitzen bzw. in einem Zimmer, Zelt, o. Ä. übernachten. Zudem entfällt die Testpflicht bei der Verpflegung ganz. Bei Übernachtungen muss nur noch bei der Ankunft ein Negativtest (bzw. Nachweis für Geimpfte und Genesene) vorgelegt werden.
  • Bei sportlichen Angeboten ist auch ohne Test jede Art von Sport (drinnen und draußen) ohne Personenbegrenzung möglich (§ 12 Abs. 1 Nr. 2 der 13. BayIfSMV).“

 

 


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