Deutschunterricht
 

Juli 1994

Die Kleiderbörse hat gerade ihre Pforten geöffnet. Es kommen Bedürftige, darunter auch Spätaussiedler und Asylbewerber. Deutsch versteht fast niemand.

 

Eine Idee wird geboren

Warum nicht Deutschunterricht für Ausländer anbieten? Gesagt, getan! Edith Klemm engagiert sich. Sie kommt aus der früheren UdssR und war Lehrerin. Jetzt ist sie im Ruhestand. Los geht's ...

 

Die erste Gruppe

besteht aus 20 jungen Leuten aus Ruanda. Sie lernen sprechen und lesen. Die nächste Gruppe bilden Iraker, danach kommen Äthiopier, Nepali, Inder und Spätaussiedler aus der früheren Sowjetunion.

 

Die Methode

Es werden Vokabeln aus verschiedenen Themenbereichen geübt und gelernt. Texte mit Fragen und Antworten samt Vokabeln werden auf Kassetten gesprochen, um das Training zu Hause zu erleichtern. Die Themen sind vielfältig: Von Geschichte über Politik, deutsche Lyrik, Kunst, Grammatik und Religion.

 

Ort und Zeit

Jeden Donnerstag um 15.00 Uhr wird das große Tor des Bäckerhauses geöffnet. Dann geht es in die gute Stube zum Lernen. Auch Kultur steht auf dem Lehrplan. Sogar deutsche Feiertage werden angemessen gefeiert. Und natürlich darf Kaffee und Kuchen nicht fehlen.

 


Edith Klemm
 
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